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#3 Messenger Neuigkeiten: Zahlungsdienste in Messaging-Plattformen

In der Blog-Serie zum Thema Messenger Neuigkeiten beschäftigen wir uns mit der Integration von Zahlungsdiensten in Messaging-Plattformen und prüfen, ob Unternehmen genauso davon profitieren werden wie Ihre Kunden.

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von Verena
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In unseren vorangegangenen Artikeln dieser Reihe haben wir genauer betrachtet, wie Google und Apple mit voller Schubkraft versuchen den Markt anzuführen, indem sie Unternehmen die Kommunikation mit ihren Kunden über Messenger ermöglichen. Lassen Sie uns heute gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie diese beiden - aber auch andere - Tech-Riesen nun den nächsten, logischen Schritt machen: Die Integration von Payment Services (dt.: Zahlungsdiensten) in Messaging-Anwendungen. Was bedeutet diese neue Innovation für Unternehmen wie Ihres?

Google verstärkt die Verbindung von Messaging + Zahlungsdiensten

Anfang des Jahres führte der Suchmaschinen-Riese Google Pay for Android ein und ersetzte damit sowohl Android Pay als auch Google Wallet. Dabei handelt es sich weniger um ein neues Produkt als vielmehr um eine Zusammenführung der beiden, die den Kauf von Produkten und Dienstleistungen sowie direkten Transaktionen ermöglicht. Das ist für etwa zweieinhalb Milliarden Menschen eine angenehme Funktionalität bzw. wird es in naher Zukunft sein, wenn es in allen Regionen verfügbar ist.

Allerdings ist es im Moment noch nicht klar, ob und wie die neue Bezahl-App mit der anderen aktuellen Innovation von Google verknüpft wird: Google Chat - der Rich Communication Service (RCS), der ähnlich wie beispielsweise WhatsApp, Facebook Messenger, etc. funktioniert, aber im Vergleich die Netzabdeckung anstelle von WiFi oder 4G verwendet.

Sowohl für Unternehmen als auch für die Kunden wäre die Integration von Google Pay in die Business Messaging Lösung ein absoluter Erfolg. Sie fragen sich wieso? Ganz einfach: Stellen Sie sich eine KI-gestützte Messaging Plattform (KI = künstliche Intelligenz) vor, die es Ihrem Unternehmen ermöglicht, aus einer Hand zu kommunizieren, Fehler zu beheben, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen und Zahlungen abzuwickeln. Das ist eine nicht zu weit hergeholte Idee, die Google wahrscheinlich in einem kreativen Prozess in einem Büro mit Blick auf die Berge gekommen ist.

Wie frisch vom Baum gepflückt: Business Unterhaltungen & Bezahlung mit Apple Pay

Als Apple im August letzten Jahres eine neue Business Chat App ankündigte, war es eigentlich schon etwas spät für das Spiel. Doch was dem Hardware-Riesen in diesem Fall ausnahmsweise an Geschwindigkeit fehlt, gleicht er im selben Moment mit Funktionalität aus.

Der Apple Business Chat ist endlich da und wie wir im Detail in unserem ersten Artikel der Serie berichteten, ist Apple Pay bereits jetzt nicht nur vollständig integriert, sondern kommt mit dem Business Chat nun auch endlich vollkommen zur Geltung, sodass Apple das gesamte Potenzial ausnutzt. Darüber hinaus verfügt Apple Pay über solide Verschlüsselungsprotokolle, so dass für jedes Unternehmen, was bereits jetzt mit Messaging- und integrierten Zahlungsdiensten arbeiten möchte, der Apple Business Chat derzeit als die naheliegendste Wahl erscheint. Da es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in allen Ländern verfügbar ist, wird es noch immer nur von einer Handvoll Unternehmen genutzt.

Möglichkeit zum Bezahlen in Messengern lässt Kritik leiser werden

Facebook musste bereits viel Kritik ertragen, als sich das Soziale Netzwerk dazu entschied, seinen Messenger in eine separate App auszulagern. Aber jetzt, ein paar Jahre später, hat der Facebook Messenger nicht nur mehr als eine Milliarde Nutzer, sondern öffnete gleichzeitig auch Schleusen, um Unternehmen den Weg an Bord zu ermöglichen und schafft damit einen Präzedenzfall für einfach bedienbare, mobile Bezahlfunktionen.

Ein Nachteil im Moment: Die Bezahlmöglichkeiten sind auf direkte Transfers zwischen Freunden beschränkt und somit nicht für kommerzielle Transaktionen zwischen Kunden und Unternehmen eingerichtet. Dennoch gibt es nichts, was einzelne Nutzer abhalten könnte, Zahlungen an ein Unternehmen im Facebook Messenger zu akzeptieren - was vor allem eine gute Lösunge für kleine Unternehmen darstellen könnte, um ihre Präsenz im Internet im Vergleich zum Wettbewerb zu verbessern. Allerdings ist diese Funktion auch bisher nur in den USA und Großbritannien freigeschaltet. Fürs Erste zumindest.

Neben dem Facebook Messenger ist WhatsApp eine weitere (noch) werbefreie Messaging-Plattform des Sozialen Netzwerk-Giganten - die er für 2014 für mehr als 19 Milliarden Dollar kaufte - hat ebenfalls einen Zahlungsdienst entwickelt. Aber ähnlich wie der Messenger-Dienst der Muttergesellschaft kann auch die Bezahlmethode von WhatsApp derzeit nur dazu verwendet werden, digitale Zahlungen an Verwandte und Freunde zu senden. Die gute Nachricht: WhatsApp öffnet sich für Unternehmen. Das sollte sich mit großer Wahrscheinlichkeit als klug erweisen, wenn andere Plattformen den kommerziellen Messenger und seine langfristige Lebensfähigkeit begutachten.

„Wenn es um die Integration von Zahlungsdiensten in Messaging-Plattformen geht, kann gesagt werden: Der Ofen ist an, aber das Essen ist noch nicht ganz fertig.“

Fast geschafft…?

Elektronische Handelsformen wie mCommerce (mobile Commerce) und mobil-optimierte Bezahlportale sind nichts Neues, aber die relativ junge Entwicklung des sogenannten “Conversational Commerce” auf Messaging-Plattformen führt die aufwandsarme Shopping-Revolution an. Darunter versteht man kurz erklärt, dass alle digitalen Konversationen zwischen einem Kunden und einem Unternehmen in einem Kanal stattfinden - von der ersten Anfrage bis hin zur Transaktion.

Obwohl es den Anschein hat, dass vor allem die großen Messaging-Dienste in Bezug auf die Bereitstellung der Bezahlmethode in einer einzigen, funktionsfähigen Lösung auf sich warten lassen, darf die Tatsache nicht außer Acht gelassen werden, dass, wenn es um Geld geht, die Verschlüsselung und Datensicherheit absolut wasserdicht sein muss.

Barrierefreiheit und Sicherheit waren in der Vergangenheit in wenigen Fällen einfach und gut miteinander vereinbar, aber das ändert sich - vor allem im Bereich von Blockchain, wo es möglich ist, Anonymität mit der Übertragung von Daten in Einklang zu bringen. Aber auch wenn das noch wie ein schwieriges Thema erscheint, können sich zukunftsorientierte Unternehmen darauf verlassen, dass die vollständige und sichere Integration von Zahlungsdiensten in die gewohnten Kommunikationskanäle (wie Messenger) bereits in vollem Gange sind.

Kurz gesagt: Der Ofen ist an, aber das Essen ist noch nicht ganz fertig.

Hier bei Mesaic wollen wir weiterhin immer die Nase vorn haben, wenn es um Messaging Services geht. Kontaktieren Sie uns und wir zeigen Ihnen, wie Ihr Unternehmen und Ihre Kunden davon profitieren können.

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Verena
Verena kümmert sich bei Mesaic um das Online Marketing.

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